Streifzüge durch British Columbias Städte – so wie ein “Local”

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Die Städte von BC stecken voller Geheimnisse – seien es eine wenig bekannte Flüsterkneipe, eine Bowlingbahn mit Geschichte oder einfach nur höllisch gute Ananas-Brötchen. Genieß die Zeit des Entdeckens.

Wohin in Vancouver

Vancouver’s Rennie Museum showcases stunning contemporary works.

Das Rennie Museum in Vancouver zeigt beeindruckende zeitgenössische Kunstwerke. Foto: Blaine Campbell

Eine der größten Sammlungen zeitgenössischer Kunstwerke in Kanada sind im Rennie Museum in Chinatown zu finden. Nach Deiner Museumstour bietet sich ein Besuch im Dr. Sun Yat-Sen Classical Chinese Garden an: Versuch Dich in Tai Chi oder nimm an einer traditionellen Tee-Zeremonie teil.

Der krönende Abschluss Deines “geheimnisvollen” Tages in der größten Stadt British Columbias könnte Dich in Form von Five-Pin-Bowling, Billard, Spielautomaten und einer Lounge mit Schanklizenz erwarten; und zwar im Commodore Lanes auf der Granville Street: Kanadas älteste Bowlingbahn liegt direkt unterhalb des beliebten Konzert- und Ballsaals Commodore Ballroom.

Wohin in Victoria

A beautiful table setting of china tea cups, saucers, white gloves, and a fan.

Eine schöne Tischdekoration im Emily Carr House in Victoria. Foto: @literary.cove via Instagram

Beginne Deinen Tag dort, wo Landespolitik gemacht wird: Im Parliamentary Dining Room, der im Regierungsgebäude von Victoria, dem Legislative Building untergebracht ist. Mit Deiner Bestellung des klassischen “Rattenbury”-Frühstücks erweist Du dem Architekten des Hauses Deinen Respekt. Tipp: Trage Dich für eine kostenlose Führung ein. Setze Deine Bildungsreise im nahe gelegenen Emily Carr House fort, wo Kurator Jan Ross einen Einblick in das Leben der berühmten kanadischen Künstlerin und Schriftstellerin gibt.

Noch voller Wissensdurst? Dann schau bei Capital Iron vorbei; in diesem einstigen Eisenwarenladen findest Du alles, was mit Marine zu tun hat, darunter riesige Kompasse, Schiffsschrauben, antike Taucheranzüge oder Granaten, die von abgewrackten Schiffen stammen. Als alternative empfehle ich Dir die interessante wie unterhaltsame 90-minütige Ghostly Walk-Tour mit dem Historiker John Adams von Discover the Past.

Wohin in Whistler

A graffiti-covered train wreck in the middle of a dense forest.

Train Wreck: Die alten Waggons im Süden von Whistler sind beliebt bei Mountainbikern. Foto: Mike Crane

Wenn Dir nach ein wenig Abenteuer ist, schwing Dich aufs Rad und fahre zu Train Wreck: Vor Jahrzehnten entgleisten hier im Süden von Whistler sieben Güterwaggons und verkeilten sich ineinander. Vom Stadtviertel Cheakamus Crossing aus ist die Stelle über eine neue Hängebrücke über den Cheakamus River gut erreichbar; Train Wreck liegt an einem Mountainbike Trail für Fahrer mittleren Levels.  Bonus: Spannende Graffiti haben die Wracks in ein fotogenes Kunstwerk verwandelt.

Nach einem Tag voller Action, lege im Portobello (Hotel Chateau Fairmont) unterhalb der Station Blackcomb Mountain einen Pitstop ein. Deine Belohnung: Ein dekadenter Schinken-Ahorncreme-Doughnut.

Wohin in Richmond

The Gulf of Georgia Cannery overlooks a quiet harbour at sunset.

Die Gulf of Georgia Cannery gibt einen Einblick in die Fischfangindustrie der Westküste. Foto: @lisanixonphotos via Instagram

The Gulf of Georgia Cannery, die im historischen Dorf Steveston liegt, war einst der führende Hersteller von Dosenlachs. Auch wenn die Maschinen hier seit langer Zeit stillstehen, bietet die alte Fabrik spannende Einblicke in die Fischfangindustrie der Westküste British Columbias.

Wenn Du hungrig geworden bist, findest Du entlang des Hafenkais essbare Köstlichkeiten aus dem Meer. Oder entscheide Dich für eine Fahrt nach Richmond. Fans von kross gegrillter Schweineschwarte sollten unbedingt das Barbecue-roasted Pork im HK BBQ Master probieren, das – von allen möglichen Standorten – im Parkhaus des Real Canadian Superstore auf der No. 3 Road zu finden ist. Ist Dir eher nach etwas Süßem? Dann solltest Du das Lido’s aufsuchen. Der Pineapple Bun ist ein weiches, warmes Brötchen, dessen Deckel mit seiner schuppenähnlichen Oberfläche an eine Ananas erinnern soll. Bestelle Butter dazu, lass sie auf dem Brötchen schmelzen und genieße jeden einzelnen Bissen.

Wohin in Kelowna

An artist at her easel, painting an orange cat looking out the window.

Wine & Art in Kelowna ist eine inspirierende Kombi. Foto: Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von tourismkelowna.com und Wilbur’s Wine, Art, & Piano Bar

Flüsterkneipen scheinen nicht aus der Mode zu kommen. Kelownas, bis dato, gut behütetes Geheimnis heißt Bar Norcino und liegt selbstverständlich ein wenig versteckt: Wenn Du den Weg ins Curious Café gefunden hast, bitte den Barkeeper um Einlass in die Bar Norcino. Mit etwas Glück sind die 33 Plätze noch nicht belegt, und er führt Dich in eine Lounge, in der Cocktails, feinste Spirituosen und Single Malt-Whiskys im Stil der Prohibitionszeit serviert werden.

Weniger geheim, aber nicht weniger beliebt ist das “hip hop brunch” im Krafty Kitchen + Bar. Dort bietet Eigentümer und Chefkoch Chris Shaften – bekannt aus einer kanadischen TV-Kochshow – samstags und sonntags ein Brunch-Menü für Hip Hop-Fans, darunter Biggie Smalls Benedict oder Straight Outta Compton Burger.

Wohin in Kamloops

A basket of deep fried pickles sits on a table at an outdoor dining area.

Die frittierten Essiggurken im Noble Pig’s genießt man am besten mit einem Bier. Foto: Mary Putnam

Eines der beliebtesten Brewpubs der Stadt ist das The Noble Pig, das bekannt für seine frittierten Essiggurken ist, zu denen eines der hausgebrauten Lager, Pale Ales oder anderen Biere ganz hervorragend schmeckt. Auf der Speisekarte stehen aber auch Gerichte für den größeren Hunger wie hausgemachte Burger, Sandwiches und Pizza.

Titelbild: Victoria’s Parliament Buildings. Foto: Reuben Krabbe