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Begegnungen mit Bären

Besuchen Sie einige von BCs berühmtesten vierbeinigen Bewohnern auf einer Tour in das ursprüngliche Khuzeymateen Grizzly Bear Sanctuary.

(Kelly Funk photo)

Über BC

Klima & Wetter

Aktuelles Wetter in BC

Das Klima in British Columbia wird durch die geografische Breite, die gebirgige Topografie und den Pazifischen Ozean beeinflusst. Diese unterschiedlichen Einflüsse führen dazu, dass die Durchschnittswerte bei Niederschlägen (Schnee und Regen), Temperaturen und der Sonnenscheindauer stark voneinander abweichen – teilweise sogar innerhalb kurzer Distanzen.

Im Allgemeinen herrschen im Süden mildere Temperaturen als im Norden. Entlang der Küste treten besonders starke Regenfälle auf, während im südlichen Landesinneren der Regen am schwächsten ist. British Columbia ist eine große Provinz und erstreckt sich über verschiedene Klimazonen.

Winter

An der Küste sind die Winter mild, Schnee bleibt für gewöhnlich nicht lange liegen. Eine warme Jacke und ein Schirm reichen in diesem milden Küstenklima als Wetterschutz aus. Im Landesinneren von British Columbia hingegen herrschen von November bis März kalte Temperaturen und es liegt Schnee. Eine gute Winterausrüstung mit dicker Jacke, warmer Mütze und Handschuhen ist daher unverzichtbar.

Frühling und Herbst

Frühling und Herbst sind häufig warm und freundlich, besonders im Juni und September. Die Tagestemperaturen gestatten es – besonders im Südwesten und im südlichen Landesinneren – Kleider, Shorts und kurze Ärmel zu tragen. Es empfiehlt sich jedoch, Pullis, lange Hosen und einen dünnen Mantel oder eine leichte Jacke dabeizuhaben.

Sommer

Die Sommer sind im Landesinneren von BC, insbesondere im Süden, wo die Temperaturen häufig über 30 °C ansteigen, am heißesten. An der Küste liegen die Temperaturen zwischen 22 und 28 °C. Für beide Regionen sind die Kleidungsempfehlungen im Sommer ähnlich: Shorts, kurze Ärmel und leichte Kleider am Tag sowie Pullis und lange Hosen am Abend.

Klimazonen

Küstengebirge und Inseln: Ein klimatisches Merkmal dieser Region sind unter anderem die starken Niederschläge. Davon abgesehen, sind milde Temperaturen und lange frostfreie Perioden die Regel.

Das äußere Küstengebiet von Vancouver Island – einschließlich Tofino – ist die niederschlagsreichste Region. Georgia Basin, das die Ostküste von Vancouver Island, die Gulf Islands, Vancouver und die Sunshine Coast umfasst, liegt im Regenschatten von Vancouver Island. In diesem geschützten Gebiet werden deutlich weniger Niederschläge und eine höhere Sonnenscheindauer gemessen. So liegt beispielsweise die durchschnittliche Höchsttemperatur in Vancouver im Januar bei 6 °C und im Juli bei 22 °C, die jährliche Niederschlagsmenge ist hier nicht einmal halb so hoch wie in Tofino. Im Herbst und Winter treten jedoch starke Niederschläge auf.

An der Nordküste – einschließlich Prince Rupert – werden aufgrund des höheren Breitengrads mehr Niederschläge und niedrigere Temperaturen als im Gebiet des Georgia Basin gemessen.

In den höheren Lagen des Küstengebirges ist im Winter starker Schneefall typisch.

Das Interior Plateau: Da das Küstengebirge wie ein Schutzwall gegen den feuchten Westwind wirkt, herrscht auf dem Interior Plateau (im Osten der Bergkette) ein viel trockneres und kontinentaleres Klima. Die Sommer sind warm und trocken, die Winter kalt, aber weniger feucht. Das südliche Landesinnere mit den Flusstälern von Okanagan, Similkameen und Thompson zeichnet sich durch die heißesten Sommer in BC aus. Die Temperaturen liegen häufig über 30 °C und können gelegentlich bis auf über 40 °C ansteigen. So liegen beispielsweise in Kamloops die durchschnittlichen Höchsttemperaturen im Januar bei -1 °C und im Juli bei 28 °C – und das bei einem jährlichen Niederschlag von lediglich 279 mm. Die nördlichen Gebiete des Interior Plateau, Williams Lake und Prince George, weisen ein feuchteres und kühleres Klima auf als das südliche Hochland.

Columbia Mountains und Southern Rockies: In dieser Region im Südosten der Provinz herrschen erhebliche klimatische Unterschiede. Die Täler sind trocken mit warmen Sommern und kalten Wintern. Typische Beispiele: Grand Forks oder Cranbrook. In Cranbrook liegen die durchschnittlichen Höchsttemperaturen bei -3 °C im Januar und bei 26 °C im Juli; der jährliche Niederschlag beträgt 383 mm. In den oberen Regionen und an den windseitigen Hängen der Monashee, Selkirk, Purcell und Rocky Mountains sind höhere Niederschläge und kühlere Temperaturen typisch (so zum Beispiel im Gebiet von Revelstoke).

Northern und Central Plateaus und Mountains: Für diese Region im Landesinneren des Nordwestens von BC (einschließlich Dease Lake, Smithers und Mackenzie) sind viel strengere Winter und kühlere Sommer typisch. Je weiter nördlich ein Gebiet liegt, desto kühler und trockener sind die Winter. Die Sommer sind kurz und relativ kühl, jedoch werden diese Nachteile durch die langen Tage teilweise ausgeglichen. Die eher geringen Niederschläge verteilen sich gleichmäßig über das ganze Jahr. So liegt die durchschnittliche Höchsttemperatur in Dease Lake im Januar bei -13 °C und im Juli bei 19 °C.

Die Great Plains: Östlich der nördlichen Rocky Mountains, im Nordosten von British Columbia (zum Beispiel in den Gebieten um Fort St. John und Dawson Creek), setzen sich die Great Plains (Große Ebenen) fort, die wir auch in den Provinzen Alberta, Saskatchewan und Manitoba antreffen. In dieser Region ist der Winter oft lang und kalt, im Sommer ist es warm und es gibt relativ viele Sonnenstunden. Die jahreszeitlichen Temperaturschwankungen sind erheblich und in den Sommermonaten gibt es  deutlich höhere Niederschlagsmengen. So betragen die durchschnittlichen Höchsttemperaturen in Dawson Creek im Januar -9 °C und im Juli 22 °C.